TERMINE

Premiere 30.11.2012, Weitere Vorstellungen 01.12.2012 + 02.12.2012, Eintritt: 10 / 12 Eur. E-Werk Freiburg, Eschholzstrasse 77, 79106 Freiburg, http://www.ewerk-freiburg.de/

KONZEPT

ENGLISH

The Human Factor deals with the topic “Internet” as a space of sensation, research and experience. Center of the performance is an empty space, a “white cube” made of white gauze, in which Harald Kimmig is acting musically and bodily. This space is some kind of communication area for the exchange of information, of image, music and video files. It is completely digitally measured, acoustically and visually entirely detected and continuously modified by Live-Processing (sound/image/video). Thus creates a complicated interactive network – which constantly allows the actor new scopes of action.

However, how freely can he really operate - for the parameters are exactly defined? Image, sound and action are closely linked with each other by rhythmical, melodic, contrapuntal and dynamic processes so that all single elements finally become a total work of art.

The performance indicates not only the diverse artistic possibilities in dealing with the new media, but also invites to reflect about a reasonable handling of the medium Internet.

DEUTSCH

The Human Factor setzt sich mit dem Thema Internet als Lern-, Erfahrungs- und Erlebnisraum auseinander. Mittelpunkt der Performance ist ein leerer Raum, ein „White Cube“ aus weißer Gaze, in dem Harald Kimmig als musikalische und körperliche Präsenz agiert. Dieser Raum ist eine Art Kommunikations-Raum zum Austausch von Informationen, von Bild-, Musik-

und Videodateien. Er ist komplett digital vermessen, akustisch und visuell vollständig erfasst und wird durch Live-Processing (Ton/Bild/Video) konstant bearbeitet. So entsteht ein komplexes interaktives Netzwerk - das dem Akteur scheinbar immer wieder neue Handlungsspielräume einräumt.

Doch, wie frei kann er wirklich agieren - sind doch die Parameter genau festgelegt? Bild, Ton und Aktion werden in einem kompositorisch-dramaturgischen Prozess so miteinander verflochten, dass die einzelnen Elemente in rhythmischen, melodischen, kontrapunktischen und dynamischen Prozessen am Ende ein Gesamtkunstwerk ergeben.

Die Performance zeigt nicht nur die vielfältigen, künstlerischen Möglichkeiten im Umgang mit neuen Medien auf, sondern regt auch zum Nach- und Weiterdenken über einen sinnvollen Umgang mit dem Medium Internet an.

BIOGRAFIE

Harald Kimmig begann seine Karriere als Improvisationsmusiker und Komponist und widmet sich seit mehreren Jahren zunehmend der Begegnung mit Vertretern anderer Kunstsparten, um die jeweils innewohnenden Gesetzmässigkeiten, ihre daraus folgenden (Un-)Möglichkeiten und Erweiterungen zu erforschen. So entstanden eine Reihe von Performances wie z.B. ‚A VOID’ mit dem Tänzer Hideto Heshiki (2004); das Bewegungs-Musik-Solo ‚bewegtes schweigen’ (2006); ‚tectonics – schicht um schicht’ mit dem Bildenden Künstler Axel Malik (2007); ‚Auch Paradiese müssen vermessen werden’ mit der Literatin Annette Pehnt, den TänzerInnen Anja Gysin und Marko Hefele und dem Video-Künstler Markus Demmel (2012).

Zahlreiche Kooperationen mit improvisierter Musik (z.B. mit Cecil Taylor, Peter Kowald, Steve Lacy), Theater- und Film (z.B. Theater im Marienbad, Freiburg, Theater im Hof – Dieter Bitterli, Kandern, Theaterhaus Gesseneralle Zürich) sowie Tanz (z.B. mit Lilo Stahl, Amanda Miller, Anzu Furukawa†, Britta Lieberknecht, Sasha Waltz, Julien Hamilton, Hideto Heshiki).

Ephraim Wegners musikalische Arbeiten sind größtenteils im Bereich der Musique Concrète, Elektroakustik und Neuen Musik anzusiedeln. Es gibt zahlreiche Kooperationen mit anderen Musikern und Ensembles (u.a. @C, Alexander Grebtschenko, Cem Güney, ensemble chronophonie, Ensemble Alarm, Gilles Aubry oder Skug). Musikalische Aufführungen und Installationen waren bereits im ZKM, den Baden-Württembergischen Theatertagen oder bei Art´s Birthday – einer Veranstaltung des SWR – zu hören. Des Weiteren vertont Ephraim Wegner Dokumentar-, Kunst- und Kurzfilme sowie Theater-Aufführungen.

Bernd Dudzik ist Medien-Designer für Digitale Medien (Online Medien). Von 2009 - 2011 war er Assistant Teacher im Team von Prof. Daniel Fetzner an der GUC |German University Cairo, wo er Interaction Design/Digital Media unterrichtete. In Zusammenarbeit mit Fetzner entwickelte er ein Reihe von Forschungsprojekten zum Thema interaktiver Kunst/digitale Medien und Performance.

Katja Wahl entwickelt als Digital Artist mediale Aufführungen mit Künstlern, Computern und Objekten. Neben Forschungszusammenarbeiten im Bereich neue Medien arbeitet sie international für Konzerte der neuen Musik, Ausstellungen und elektronische Live-Performances (u.a. am ZKM Karlsruhe, V2 Rotterdam, Univ. Paris 8, t66 Freiburg). Katja Wahl´s aktuelle Arbeiten thematisieren Mensch-/Computer-Zustandsübergänge und die mediale Transformation von Bewegung. Ihr Interesse gilt dabei dem Menschen, der unverkleideten Elektronik und der Inszenierung für den Moment.

TEAM

Harald Kimmig, Performance, Violine // Ephraim Wegner, Audio live Processing // Bernd Dudzik & Katja Wahl, Video live Processing // Ruth Chastel, Public relations // Andreas Wernet, Graphic design (Poster & Flyer) // Georg Hallmann, Light 

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Premiere 30.11.2012, Weitere Vorstellungen 01.12.2012 + 02.12.2012, Eintritt: 10 / 12 Eur. E-Werk Freiburg, Eschholzstrasse 77, 79106 Freiburg, http://www.ewerk-freiburg.de/

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The Human Factor deals with the topic “Internet” as a space of sensation, research and experience. Center of the performance is an empty space, a “white cube” made of white gauze, in which Harald Kimmig is acting musically and bodily. This space is some kind of communication area for the exchange of information, of image, music and video files. It is completely digitally measured, acoustically and visually entirely detected and continuously modified by Live-Processing (sound/image/video). Thus creates a complicated interactive network – which constantly allows the actor new scopes of action.

However, how freely can he really operate - for the parameters are exactly defined? Image, sound and action are closely linked with each other by rhythmical, melodic, contrapuntal and dynamic processes so that all single elements finally become a total work of art.

The performance indicates not only the diverse artistic possibilities in dealing with the new media, but also invites to reflect about a reasonable handling of the medium Internet.

DEUTSCH

The Human Factor setzt sich mit dem Thema Internet als Lern-, Erfahrungs- und Erlebnisraum auseinander. Mittelpunkt der Performance ist ein leerer Raum, ein „White Cube“ aus weißer Gaze, in dem Harald Kimmig als musikalische und körperliche Präsenz agiert. Dieser Raum ist eine Art Kommunikations-Raum zum Austausch von Informationen, von Bild-, Musik-

und Videodateien. Er ist komplett digital vermessen, akustisch und visuell vollständig erfasst und wird durch Live-Processing (Ton/Bild/Video) konstant bearbeitet. So entsteht ein komplexes interaktives Netzwerk - das dem Akteur scheinbar immer wieder neue Handlungsspielräume einräumt.

Doch, wie frei kann er wirklich agieren - sind doch die Parameter genau festgelegt? Bild, Ton und Aktion werden in einem kompositorisch-dramaturgischen Prozess so miteinander verflochten, dass die einzelnen Elemente in rhythmischen, melodischen, kontrapunktischen und dynamischen Prozessen am Ende ein Gesamtkunstwerk ergeben.

Die Performance zeigt nicht nur die vielfältigen, künstlerischen Möglichkeiten im Umgang mit neuen Medien auf, sondern regt auch zum Nach- und Weiterdenken über einen sinnvollen Umgang mit dem Medium Internet an.

BIOGRAFIE

Harald Kimmig begann seine Karriere als Improvisationsmusiker und Komponist und widmet sich seit mehreren Jahren zunehmend der Begegnung mit Vertretern anderer Kunstsparten, um die jeweils innewohnenden Gesetzmässigkeiten, ihre daraus folgenden (Un-)Möglichkeiten und Erweiterungen zu erforschen. So entstanden eine Reihe von Performances wie z.B. ‚A VOID’ mit dem Tänzer Hideto Heshiki (2004); das Bewegungs-Musik-Solo ‚bewegtes schweigen’ (2006); ‚tectonics – schicht um schicht’ mit dem Bildenden Künstler Axel Malik (2007); ‚Auch Paradiese müssen vermessen werden’ mit der Literatin Annette Pehnt, den TänzerInnen Anja Gysin und Marko Hefele und dem Video-Künstler Markus Demmel (2012).

Zahlreiche Kooperationen mit improvisierter Musik (z.B. mit Cecil Taylor, Peter Kowald, Steve Lacy), Theater- und Film (z.B. Theater im Marienbad, Freiburg, Theater im Hof – Dieter Bitterli, Kandern, Theaterhaus Gesseneralle Zürich) sowie Tanz (z.B. mit Lilo Stahl, Amanda Miller, Anzu Furukawa†, Britta Lieberknecht, Sasha Waltz, Julien Hamilton, Hideto Heshiki).

Ephraim Wegners musikalische Arbeiten sind größtenteils im Bereich der Musique Concrète, Elektroakustik und Neuen Musik anzusiedeln. Es gibt zahlreiche Kooperationen mit anderen Musikern und Ensembles (u.a. @C, Alexander Grebtschenko, Cem Güney, ensemble chronophonie, Ensemble Alarm, Gilles Aubry oder Skug). Musikalische Aufführungen und Installationen waren bereits im ZKM, den Baden-Württembergischen Theatertagen oder bei Art´s Birthday – einer Veranstaltung des SWR – zu hören. Des Weiteren vertont Ephraim Wegner Dokumentar-, Kunst- und Kurzfilme sowie Theater-Aufführungen.

Bernd Dudzik ist Medien-Designer für Digitale Medien (Online Medien). Von 2009 - 2011 war er Assistant Teacher im Team von Prof. Daniel Fetzner an der GUC |German University Cairo, wo er Interaction Design/Digital Media unterrichtete. In Zusammenarbeit mit Fetzner entwickelte er ein Reihe von Forschungsprojekten zum Thema interaktiver Kunst/digitale Medien und Performance.

Katja Wahl entwickelt als Digital Artist mediale Aufführungen mit Künstlern, Computern und Objekten. Neben Forschungszusammenarbeiten im Bereich neue Medien arbeitet sie international für Konzerte der neuen Musik, Ausstellungen und elektronische Live-Performances (u.a. am ZKM Karlsruhe, V2 Rotterdam, Univ. Paris 8, t66 Freiburg). Katja Wahl´s aktuelle Arbeiten thematisieren Mensch-/Computer-Zustandsübergänge und die mediale Transformation von Bewegung. Ihr Interesse gilt dabei dem Menschen, der unverkleideten Elektronik und der Inszenierung für den Moment.

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Harald Kimmig, Performance, Violine // Ephraim Wegner, Audio live Processing // Bernd Dudzik & Katja Wahl, Video live Processing // Ruth Chastel, Public relations // Andreas Wernet, Graphic design (Poster & Flyer) // Georg Hallmann, Light 

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